“Schade, schon vorbei” war ein häufig gehörter Kommentar der vielen Gäste, welche die erste kreisweite Veranstaltung zu Gunsten der Brasilienhilfe besucht hatten. Unsere Gäste aus Brasilien brachten ihre Lebensumstände im Tanz und mit Musik dar. Eine komplexe und deutungsvolle Darbietung. Aber auch die “deutschen” Akteure brachten den Untertitel der Veranstaltung dem Publikum nahe, manchmal sehr nahe. “Drums and Dance” machten im Wechsel und in unterschiedlichen Stilrichtungen die Zuschauer neugierig. Und wer sich eine Pause gönnte, konnte im maritimen Umfeld den Spätsommerabend mit Caipi genießen. Ein gelungener Abend, Fortsetzung erwünscht.
Nur noch wenige Tage bis zur ersten kreisweiten Brasilianischen Nacht am Kulturspeicher in Ibbenbüren Dörenthe (Anfahrtsplaner)
Mehrere Samba-Percussiongruppen werden dort am Samstag, 19. September, zugunsten des “Arbeitskreis Pater Beda” auftreten.
Neben der Musik wird es natürlich Tanz, typische Getränke und Speisen sowie vor allem Informationen rund um Brasilien und die Arbeit von Pater Beda dort geben.
Die Veranstaltung beginnt gegen 18.30 Uhr mit einem Open-Air Warm-Up Gig der Trommelgruppe Don Bosco aus Osnabrück vor dem Kulturspeicher, ehe gegen 19.30 Uhr die Veranstaltung im Kulturspeicher Dörenthe fortgesetzt wird. Das genaue Programm der Brasilianischen Nacht finden Sie hier
Veranstalter dieses Events sind “Kulturspeicher Dörenthe e.V.” und der Aktionskreis Pater Beda.
Beda für Entwicklungsarbeit e.V. hat weiteren Partnerbesuch aus Brasilien.
Es sind zwölf Jugendliche aus dem Kinder- und Jugendförderprojekt „Escola Saber Viver“ (Schule: Das Leben lernen) von der Ilha de Deus (Insel Gottes) in Recife, Nordost-Brasilien.
Im Rahmen der interkulturellen, weltkirchlichen undentwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Aktionskreises Pater Beda werden die jungen Gäste bei Vorträgen, Gottesdiensten und Versammlungen durch Rollenspiele, Musik- und Tanzaufführungen ihr Land Brasilien und ihre Region der deutschen Bevölkerung live vor Augen und in die Herzen führen.
Sie zeigen uns ihre Kultur, ihre Lebensfreude aber auch die harte Lebenswirklichkeit in diesem Elendsviertel von Recife im Nordosten Brasiliens. Die jungen brasilianischen Gäste möchten die einmalige Gelegenheit nutzen, durch Auftritte vor großem Publikum Dank zu sagen für die vielen Zeichen der Solidarität und Verbundenheit mit den Menschen in Brasilien.
Gleichzeitig soll es beispielhaft auch Ermutigung für alle sein, die sich für die >Eine Welt< engagieren. Die Jugendlichen wollen uns zeigen, was sie in den Projekten gelernt haben und dass es sich lohnt, zu helfen. Dadurch entsteht Hoffnung und Zukunft. Der Aktionskreis Pater Beda ist seit dem Beginn, vor über 25 Jahren, mit diesem Projekt verbunden. Durch diese Partnerschaft und Förderung konnte das Projekt schrittweise aufgebaut werden.
Der Name bedeutet Hör zu!, Lausche! Wer dieser Aufforderung folgt, wird merken, dass es nicht nur beim Zuhören bleibt. Die außergewöhnlichen Grooves und Sambarhythmen reißen einfach mit.
Die aus der Gruppe Toca! hervorgegangene Coesfelder Formation besteht aus 8 Bandmitgliedern, die teils in anderen Formationen musikalische Erfahrungen gesammelt haben, teils schon über Jahre gemeinsam die Stöcke schwingen.
Das breit gefächerte Musik-Instrumentarium überzeugt in ganzer Linie. Neben traditionell brasilianischen Schlagwerken wie Surdos, Chocalho, Berimbau und Repinique werden Melodieinstrumente wie Bass, Keyboard, Gitarre und Didgeridoo eingebunden. Percussion meets tune…
Demnach setzen sich die Songs aus traditionellen Sambarhythmen, wie Batucada, Samba-Reggae, Baiao, Partido Alto und Samba-funk sowie aus neuen Elementen der aktuellen Elektronik-Szene zusammen. Krumme Takte wie 5/4 geben dem Programm noch eine ganz individuelle Note und fordern die Zuhörer in besonderer Weise.
Wer sich von der leidenschaftlichen Energie unserer Sambagruppe überzeugen lassen möchte, sollte nicht zögern und escuta! für das nächst anstehende Event buchen.
Wir bringen auch Ihre Party mit unseren heißen Samba-Rhythmen zum Kochen.
Samba Pa Tu bedeutet so viel wie “Spiel mit mir Samba”. Das ist auch das Motto bei den Auftritten. Mit großer Spielfreude begeistert die Band und animiert das Publikum zum Mitmachen. Neben dem brasilianischen Samba des Karneval, werden auch karibische, kubanische und europäische Rhythmen präsentiert.
Gespielt wird auf original brasilianschen Instrumenten mit exotisch klingenden Namen wie Surdo, Tamborim, Timba, Caixa oder Repinique.
Samba Pa Tu wird bei der “Brasilianischen Nacht” in unterschiedlichsten Formationen und Musikrichtungen auftreten. Die Spieleranzahl steigert sich von 3 - 30 Sambistas.
Cafe Verde ist eine fünfköpfige Latin Jazz-Formation. Die Stücke sind an der Musik bekannter Vorbilder aus dem brasilianischen Samba und afro-kubanischen Stilrichtungen wie Joao Bosco, Mongo Santamaria, Carlos Jobim oder Paquito d’Rivera orientiert. Elemente des Rock- oder Funk-Jazz sind aber auch vertreten. Die Gruppe trifft sich zu unregelmäßigen Terminen, da die Musiker auch in anderen Bands mitspielen. Die Besetzung ist Ingrid Neteler (Perc), Heinz Brinkmann (dr), Wolfgang Hampe-Neteler (fl, as), Reiner Kranz (b) und Stefan Meyer (git).
WANTED.. Beim Hafenfest am 16. August 2009 und bei der Benefizveranstaltung für den Aktionskreis Pater Beda, die Brasilianische Nacht am 19. September 2009 ist WANTED wieder dabei. Die Band besteht aus Teilnehmer /-innen des Kulturspeicherevents „Bandworkshop mit Jochen Wiehager & Friends“. Mit Ihrem eigenen Esprit wird WANTED die Besucher mit Rock- und Pop-Songs, Klassiker und aktuelle Chartsongs, in Stimmung bringen.
WANTED v.l.: Julian Athmer (Leadguitar), Jana Herdelt / Monique Wanjek (Leadvocals), Marcel Schlautmann / Benedikt Laurenz (Drums), David Niehues (Bass), Daniel Heger / Oliver Bühner (Keyboard), Sabrina Richter (Rhythmguitar/Backingvocals, nicht auf dem Foto)
Anlässlich des Hafenfestes in Dörenthe und des 10-jährigen Bestehens des Fördervereins Kulturspeicher Dörenthe e.V. im letzten Jahr 2008 haben es sich die Musiker / -innen auf Anfrage des Fördervereins, nicht nehmen lassen, beim Kanal- und Ortsteilevent aufzutreten. Jochen hat verschiedene Musiker und Musikerinnen seiner Workshops angesprochen, ob da Interesse an einem Auftritt besteht – schnell war eine Besetzung komplett. Schon während der ersten Proben stand fest: Das wird eine neue Band!! Und der Name ist Programm: WANTED! WANTED legte einen Gig hin, der von sich Reden machte. Dabei sind Instrumentalisten und Sängerinnen aus dem nördlichen Kreis Steinfurt, aus Neuenkirchen, Mettingen, Hopsten, Ibbenbüren, Hörstel und Tecklenburg.